Jugend - Neuanfänger-Camp

Wir leben die Zukunft! Aktive Jugend in Chemnitz

12.08.2025 | Anfang August haben junge Metallerinnen und Metaller in Chemnitz ein gut besuchtes Neuanfänger-Camp veranstaltet. Das Camp ist für junge Auszubildende und Dual Studierende meist der erste Kontakt mit der IG Metall.

Neuanfänger-Camp vom 8. bis 10. August - Alle Fotos: IG Metall

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„Das Azubi-Camp ist ein richtig cooler Einstieg ins Berufsleben. Du lernst deine JAVis, deine Leute im Betriebsrat kennen und natürlich die anderen Azubis aus dem Betrieb und in der Region. Ein idealer Ort, um sich zu vernetzen und Freunde zu finden, die du auf Arbeit gut brauchen kannst“, berichtet Melanie Skilandat, Vorsitzende der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) bei Scherdel, Autozulieferer im Erzgebirge.

„Azubi-Camp: Das ist einfach ein geiles Wochenende. Dieser Mix aus Informationen, einem entspannten Wochenende mit jeder Menge Spaß und guten Gesprächen. Das finde ich immer wieder mega“, ergänzt Niklas Schirmer, Jugend- und Auszubildendenvertreter bei Warema. Neben einem Floßbau-Wettbewerb standen für über 60 Neuanfänger auch ernste Themen auf dem Programm: »In unserem Workshop haben wir das Machtungleichgewicht zwischen Arbeitgebern und Belegschaft diskutiert«, so Jugendsekretär Jonas Ochsmann. »Und wir haben besprochen, wie wir mit gewerkschaftlicher Organisierung, Mitbestimmung und Tarifverträgen dagegenhalten können.«

Starker Ortsjugendausschuss (OJA)

„Wir haben echt einen starken OJA mit regelmäßig um die 20 Metallerinnen und Metaller aus der ganzen Region. Themen, die wir angehen, kommen direkt aus dem Alltag: mal was Politisches, mal was aus dem Betrieb. Das ist total unterschiedlich, aber genau das macht’s aus. Egal ob Studi oder aus dem Betrieb: Gemeinsam wollen wir unsere Zukunft aktiv mitgestalten“, berichtet Max Melzer, JAV-Vorsitzender im Siemens WKC Werk in Chemnitz. Regelmäßig trifft sich die IG Metall Jugend aus Chemnitz im Gewerkschaftshaus. In den letzten Jahren ist nicht nur die Beteiligung im Ortsjugendausschuss, sondern sind auch die Ideen und Aktionen immer weitergewachsen. Jonas Ochsmann, seit Mai der neue Ansprechpartner für die Jugend in der Region, fühlt sich als gebürtiger Chemnitzer sehr wohl. „Ich war beeindruckt, wie engagiert und gut organisiert die IG Metall Jugend hier ist. Nach den Neuanfänger-Camps freuen wir uns am 4. September im OJA auf viele neue Gesichter und legen dann richtig los.“

Melanie Skilandat, aktiv im OJA, betont: „Kommt unbedingt zum ersten OJA am 4. September. Die Vernetzung mit Azubis, Dualis und frisch Ausgelernten aus anderen Betrieben ist extrem wichtig: Wir tauschen Wissen aus und unterstützen uns.“ Niklas Schirmer ergänzt: „Die Zukunft liegt in unser aller Hand. Wir müssen die Zukunft leben. Daher setzen wir uns für die Interessen und Themen der Jugend ein. Mit dem OJA haben wir eine extrem gute Basis dafür.“ So sieht es auch Max Melzer: „Mir ist im OJA bewusst geworden, dass wir Druck ausüben und im Betrieb sowie gesellschaftspolitisch etwas bewirken können. Als junge Generation haben wir in der IG Metall und mit der JAV im Betrieb eine Stimme, die gehört wird.“

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Von: aw-jo

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