Soziale Projektwochen

Soziale Projektwochen 2025 bei Volkswagen Chemnitz

01.09.2025 | Im Sommer 2025 fanden bei Volkswagen Chemnitz erneut die traditionellen sozialen Projektwochen statt. Seit vielen Jahren sind diese Wochen ein fester Bestandteil der Ausbildung und erfreuen sich kontinuierlich großer Wertschätzung – sowohl bei den Auszubildenden als auch bei den teilnehmenden Einrichtungen. Ziel der Projektwochen ist es, den jungen Beschäftigten Einblicke in soziale Berufsfelder zu ermöglichen, gesellschaftliche Verantwortung zu vermitteln und die Bedeutung sozialer Arbeit erlebbar zu machen.

Soziale Projektwoche im VW Motorenwerk - Foto: IG Metall

Alle Auszubildenden des zweiten Ausbildungsjahres verbringen für zwei Wochen ihren Arbeitsalltag in verschiedenen sozialen Einrichtungen und unterstützen diese als Praktikantinnen und Praktikanten. Die Projektwochen starteten traditionell mit einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung im Chemnitzer Volkswagen Werk. Dort erläutern Vertreterinnen und Vertreter der Jugend- und Auszubildendenvertretung, des Betriebsrats und des Unternehmens den Hintergrund und die Bedeutung der sozialen Wochen. Im Anschluss stellten sich die beteiligten Trägerstätten vor und geben einen ersten Einblick in ihre Arbeit. Mittags wechselten die Auszubildenden in ihre jeweiligen Einsatzorte und wurden dort in die Abläufe und Aufgaben der kommenden zwei Wochen eingewiesen.

Einblick in vielfältige Berufsfelder und gesellschaftliches Engagement

Die Abschlussveranstaltung fand am Freitag der zweiten Woche statt. Die Beteiligten trafen sich im Werk, um die Ergebnisse der Projektwochen zu präsentieren. Die Auszubildenden stellten ihre erarbeiteten Präsentationen vor und berichteten über ihre Erfahrungen, Eindrücke und persönlichen Erkenntnisse aus den Einsatzbereichen.

Auch 2025 nahmen wieder zahlreiche soziale Partner an den Projektwochen teil – darunter sowohl langjährige Einrichtungen als auch neue Kooperationspartner. Vertreten waren unter anderem die Malteser, die Tafel, die Bahnhofsmission, die AWO in Oberlungwitz, das Altenpflegeheim Thalheimblick und erstmals auch ein Tierheim. Die Jugend- und Auszubildendenvertretung arbeitet daran, das Netzwerk an Trägerstätten kontinuierlich zu erweitern, um den Auszubildenden ein möglichst breites und abwechslungsreiches Spektrum an Einblicken zu ermöglichen.

„Die sozialen Projektwochen leisten einen wichtigen Beitrag zur persönlichen Entwicklung der Auszubildenden. Sie lernen Arbeitsfelder kennen, die im Alltag häufig im Hintergrund wirken, aber für das gesellschaftliche Zusammenleben unverzichtbar sind“, berichtet Jörn Beger, Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung im VW Motorenwerk. „Gleichzeitig stärken die Wochen das Verantwortungsbewusstsein und fördern den Blick über das eigene Berufsfeld hinaus.“

Von: aw

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