30.01.2026 | Die IG Metall und die Arbeitgeber der Holz‑ und Kunststoffindustrie in Sachsen haben sich heute in der zweiten Verhandlungsrunde in Dresden auf ein Tarifergebnis geeinigt. Dieses bringt den Beschäftigten Entgeltsteigerungen, eine Einmalzahlung sowie eine Angleichungskomponente.
Begleitet wurden die Verhandlungen von sichtbaren Aktionen der Beschäftigten. Bereits am Vortag hatten Kolleginnen und Kollegen der Deutschen Werkstätten Hellerau sowie des Möbelwerks Heidenau mit kreativen und gut besuchten Aktionen deutlich gemacht, dass sie geschlossen hinter den Forderungen der IG Metall stehen.
Ralf Köhler, IG Metall-Verhandlungsführer: „Durch ihre Haltung haben die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben für den nötigen Druck gesorgt. Dadurch konnten wir in einer wirtschaftlich angespannten Lage eine Nullrunde verhindern.“
Das Tarifergebnis im Einzelnen:
„Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten brauchen die Beschäftigten Entlastung und Sicherheit. Mehr Einkommen stärkt die Kaufkraft, stützt die regionale Wirtschaft und sichert damit Arbeitsplätze. Sachsen darf nicht mehr Schlusslicht bei den Entgelten sein. Mit der erreichten Angleichungskomponente sind wir dem Ziel ein Stück nähergekommen“, so André Pachmann, Mitglied der Tarifkommission und Betriebsratsvorsitzender des Möbelwerk Heidenau.
Die Tarifkommission hat dem Verhandlungsergebnis zugestimmt.