ITAS

Aktiv gestalten mit dem ITAS-Projektteam der IG Metall

06.07.2026 | Die Transformation der Automobil- und Zulieferindustrie ist keine ferne Zukunftsfrage, sondern längst Realität in den Betrieben Südwestsachsens. Mit ITAS gibt es seit 2022 ein Netzwerk, in dem die IG Metall dafür kämpft, dass dieser Wandel nicht über die Köpfe der Beschäftigten hinweg entschieden wird. Es geht um sichere Arbeitsplätze, neue Kompetenzen, gute Arbeit und die klare Ansage: Wer die Zukunft der Region gestalten will, muss die Kolleginnen und Kollegen einbeziehen.

v.l.n.r. Boris Kaiser, Daniel Menning, Antje Röhricht (Projektadministration), Marcus Galle - Foto: IG Metall

Südwestsachsen im Umbruch

Neue Technologien, der Umbau der Autoindustrie und anderer Branchen, Fachkräftemangel und demografische Veränderungen fordern Betriebe und Belegschaften heraus. Südwestsachsen steht unter Druck. Die Initiative Transformation Automobilregion Südwestsachsen (ITAS) will diesen Wandel nicht verwalten, sondern aktiv gestalten. Für die beteiligten IG Metall Geschäftsstellen ist klar: Der Umbau der Industrie darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten stattfinden. Wenn sich die Autoindustrie verändert, dann müssen Gute Arbeit, Tarifbindung und sichere Rahmenbedingungen mit am Tisch sitzen

Ein starkes Netzwerk

An ITAS beteiligt sind die IG Metall Chemnitz und Zwickau, das Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen (AMZ) und die IHK Chemnitz. Das IG Metall-Team bringt dabei die Perspektive der Beschäftigten mit ein, mit dem Ziel, dass die Region eine Zukunft hat und die Kolleginnen und Kollegen nicht zu Zuschauern des Wandels werden. Denn Transformation ist kein technischer Prozess. Sie ist auch eine soziale Auseinandersetzung um Standorte, Qualifizierung, Arbeitsbedingungen und Mitbestimmung.

Unterstützung für die Praxis

Klar ist: Transformation beginnt im Betrieb. Wer den Betrieb verändern will, muss auf die hören, die seine Abläufe, Probleme und Potenziale kennen. Für das ITAS-Team der IG Metall heißt das- „Erste Adresse: Betriebsrat!“. Denn Beschäftigte wissen aus Erfahrung, was Wandel im Arbeitsalltag bedeutet. Marcus Galle, Projektleiter und Transformationslotse in ITAS, bringt es auf den Punkt: „Entscheidend ist, was die Kolleginnen und Kollegen tun wollen und dazu an Unterstützung brauchen.“ Das ITAS-Team unterstützt mit Bedarfsanalysen, Workshops, Bildungsangeboten und der Begleitung betrieblicher Projekte. Für Eddie Kruppa, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Chemnitz, ist klar: „Mit ITAS haben wir zusätzliche Transformationskompetenz vor Ort.“

Kontakt

Zukunft braucht Gestaltung heißt, also: Nicht abwarten - sondern ansprechen.

Unsere Kollegen im IG Metall-Team bei ITAS: Daniel Menning (daniel.menningdon't want spam(at)igmetall.de / 0151 6767 9768),

Marcus Galle (marcus.galledon't want spam(at)igmetall.de / 0160 9358 4859)

und Boris Kaiser (boris.kaiserdon't want spam(at)igmetall.de / 0151 4632 4851)

Von: dm-aw

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