IG Metall Chemnitz
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21.07.2019, 16:07 Uhr

Angleichung Arbeitszeit Ost

Beschäftigte aus Betrieben der IG Metall Chemnitz beteiligten sich an den Aktionstagen zur Angleichung der Arbeitszeit im Osten

  • 21.01.2019
  • Aktuelles, Bildergalerie, Betriebsräte / Vertrauensleute

„35 reicht!“ Auch zahlreiche Betriebe aus Chemnitz haben sich an den bezirksweiten Aktionstagen der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen beteiligt und den Arbeitgebern eine klare Botschaft geschickt: „Wir weichen von unserem Ziel gleicher Arbeits- und Lebensbedingungen in Ost- und Westdeutschland nicht mehr ab.“

Beschäftigte von Bosch Rexroth ...

...Mahle...

... Conti Powertrain...

... Thyssenkrupp System Engineering und weitere beteiligten sich an den bezirksweiten Aktionstagen zur Angleichung der Arbeitszeit im Osten. Fotos: IG Metall

Betriebsräte und IG Metall-Vertrauensleute von Bosch Rexroth, Conti Powertrain, Mahle, thyssenkrupp Presta, thyssenkrupp System Engineering, aus dem VW Motorenwerk und von ISH haben ihre Kolleginnen und Kollegen mobilisiert und zum aktuellen Stand der Angleichung der Arbeitszeit im Osten informiert.

Während die IG Metall und die Berliner Metallarbeitgeber (VME) im November bereits ein Eckpunktepapier zur Angleichung der Arbeitszeit unterschrieben hatten, war es mit dem sächsischen Arbeitgeberverband VSME noch zu keinem Gespräch gekommen. Einen im Dezember geplanten Termin hatte der VSME kurzfristig abgesagt. Der Dachverband der Metallarbeitgeber Gesamtmetall und große westdeutsche Arbeitgeberverbände hatten zuvor ihr Veto gegen das Eckpunktepapier eingelegt. Am 22. Januar wollen die Arbeitgeber nun über ihre Position entscheiden.

Mit einfallsreichen Aktionen haben die Beschäftigten noch einmal klar gemacht: In diesem Jahr muss feststehen, wann auch im Osten die 35-Stundenwoche Realität wird. Bei Mahle in Chemnitz zum Beispiel zeigte ein in roten IG Metall-Farben gekleideter Schneemann, dass Schluss sein muss mit der fortwährenden Benachteiligung der Ost-Beschäftigten, die auch fast 30 Jahre nach Mauerfall noch immer jede Woche drei Stunden mehr arbeiten müssen als die Belegschaften in den westdeutschen Bundesländern. "35 reicht. Keine Zeit für neue Mauern" war auf seinem T-Shirt zu lesen. Viele Kolleginnen und Kollegen machten auch mit bei der Foto-Aktion des Bezirks und verliehen ihrer Forderung ein Gesicht: "35 - im Osten wie im Westen. Jetzt ist unsere Zeit!"


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